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Gebäudetechnik, Sanitär

Die große Checkliste für Ihre neue PV-Anlage

Die interaktive 43-Punkte-Checkliste - auch zum Download!

Diese Übersicht führt Sie durch alle wichtigen Punkte auf dem Weg zur eigenen Photovoltaikanlage – vom Dach-Check bis zur Einspeisung. Wir von HME setzen auf informierte Entscheidungen statt schneller Abschlüsse: Je besser Sie vorbereitet sind, desto besser wird Ihre Anlage. Haken Sie ab, was bereits geklärt ist.

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Eignung und Grundlagen

Dach, Verbrauch und Verschattung bestimmen, was Ihre Anlage leisten kann.

  • Dachausrichtung und Neigung erhoben – auch Ost-West-Dächer sind gut geeignet
  • Verschattung geprüft (Bäume, Nachbargebäude, Kamine, Gauben)
  • Zustand und Statik des Daches bewertet – eine anstehende Dachsanierung vorher erledigen
  • Eigenen Jahresstromverbrauch und das Verbrauchsprofil erhoben
  • Zählpunktnummer und Daten des Netzbetreibers bereitgelegt
  • Platz für Wechselrichter und gegebenenfalls Speicher festgelegt
2

Anlagenkonzept

Die Anlage soll zu Ihrem Verbrauch passen – heute und in den nächsten Jahren.

  • Anlagengröße am Verbrauch und an der Dachfläche orientiert
  • Entscheidung zum Stromspeicher bewusst getroffen
  • Künftige Verbraucher mitgedacht (E-Auto, Wärmepumpe, Klimaanlage)
  • Notstrom- bzw. Ersatzstromfunktion geklärt – Standardanlagen schalten bei Netzausfall ab
  • Erweiterbarkeit der Anlage berücksichtigt
  • Eigenverbrauchsoptimierung geplant (Warmwasserbereitung, Lastverschiebung)
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Netzzugang, Recht und Förderung

Der Netzzugang ist die Grundlage – klären Sie ihn, bevor Sie beauftragen.

  • Netzzugang beim Netzbetreiber angefragt und Zusage abgewartet
  • Aktuelle Förderungen und steuerliche Regelungen für PV in Österreich geprüft
  • Melde- oder Bewilligungspflichten im Bundesland geklärt
  • Bei Eigentümergemeinschaft oder Miete: Zustimmung eingeholt
  • Blitz- und Überspannungsschutz im Konzept berücksichtigt
  • Abnahmevertrag für den Überschussstrom verglichen (z. B. OeMAG oder Energieversorger)
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Angebot und Komponenten

Ein gutes Angebot macht jede Komponente und jede Zuständigkeit sichtbar.

  • Vollständiges Leistungsverzeichnis erhalten (Module, Wechselrichter, Montage, Elektrik, Anmeldung)
  • Produkt- und Leistungsgarantien der Module getrennt ausgewiesen
  • Wechselrichter passend zur Modulleistung dimensioniert
  • Speichergröße nachvollziehbar begründet
  • Montagesystem für den konkreten Dachtyp angeboten
  • Monitoring-Lösung im Leistungsumfang enthalten
  • Zuständigkeit für Netzbetreiber-Anmeldung und Fertigstellungsmeldung geklärt
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Installation und Inbetriebnahme

Dokumentation und Prüfprotokolle sind keine Formsache – sie sichern Ihre Anlage ab.

  • Dachdurchdringungen fachgerecht abgedichtet
  • Elektrische Prüfung mit Prüfprotokoll (Anlagenbuch bzw. Befund) erhalten
  • Zählertausch mit dem Netzbetreiber koordiniert
  • Anlagendokumentation vollständig übergeben (Schaltplan, Datenblätter, Garantien)
  • Einweisung in Monitoring und Bedienung erhalten
  • Fertigstellungsmeldung beim Netzbetreiber bestätigt
6

Betrieb

Eine PV-Anlage arbeitet leise im Hintergrund – ein kurzer Blick ins Monitoring genügt.

  • Erträge regelmäßig im Monitoring kontrolliert und mit der Prognose verglichen
  • Eigenverbrauch laufend optimiert (Geräte bevorzugt in Sonnenstunden betreiben)
  • Anlage der Gebäudeversicherung gemeldet
  • Sichtkontrolle nach Unwettern, periodische Wartung eingeplant
  • Abrechnung der Einspeisung kontrolliert
  • Förderabwicklung abgeschlossen und Unterlagen abgelegt

Warnsignale – hier sollten Sie genauer hinsehen

Trifft einer dieser Punkte zu, ist Vorsicht angebracht. Treffen mehrere zu, suchen Sie besser weiter.

  • Haustürgeschäft oder telefonischer Druck mit angeblich auslaufenden Förderungen
  • Angebot ohne Dachbesichtigung oder Verschattungsanalyse
  • Unrealistisch hohe Ertrags- oder Autarkieversprechen
  • Keine Aussage zum Netzzugang oder zur Einspeisezusage
  • Garantieversprechen ohne Nennung des dahinterstehenden Herstellers
  • Pauschalpakete, deren Komponenten nicht einzeln ausgewiesen sind
  • Vollständige Vorauszahlung vor Montagebeginn verlangt
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Sechs Fragen für das Beratungsgespräch

Nehmen Sie diese Fragen zum Termin mit – und haken Sie ab, was Sie gestellt haben.

  • „Wie haben Sie den Ertrag für mein Dach berechnet?“Gut: Ausrichtung, Neigung und Verschattung wurden konkret bewertet – nicht nur Standardwerte angesetzt.
  • „Wer kümmert sich um Netzbetreiber, Anmeldung und Förderung?“Gut: Der Betrieb übernimmt die Abwicklung oder begleitet sie nachweislich.
  • „Was passiert bei einem Stromausfall?“Gut: Eine ehrliche Erklärung, ob und wie Ersatzstrom bei Ihrer Anlage möglich ist.
  • „Welche Garantien gelten für Module, Wechselrichter und Speicher?“Gut: Getrennte, schriftliche Angaben je Komponente.
  • „Ist mein Dach für die zusätzliche Last geeignet?“Gut: Statik und Dachzustand werden geprüft – nicht stillschweigend vorausgesetzt.
  • „Wie sehe ich später, ob die Anlage richtig läuft?“Gut: Ein Monitoring mit Einweisung ist fixer Teil des Angebots.

Fazit

Die richtige Vorbereitung entscheidet maßgeblich darüber, wie reibungslos Ihre PV-Anlage geplant und umgesetzt wird – oft mehr als die Entscheidung für ein bestimmtes Modul oder einen bestimmten Wechselrichter. Wer sich vor der Beauftragung die Zeit nimmt, den eigenen Bedarf zu klären, das Dach und den Standort sorgfältig zu prüfen und Angebote auf gleicher Basis zu vergleichen, erspart sich später Verzögerungen, Förderfehler und unnötige Überraschungen.

Besonders wichtig: Klären Sie alle wesentlichen Rahmenbedingungen frühzeitig – von der Dachstatik über die Netzkapazität bis zur Fördersituation. Viele dieser Punkte lassen sich im Vorfeld mit überschaubarem Aufwand abklären, haben aber erheblichen Einfluss auf Planung, Kosten und Ertrag. Wer hier gründlich vorgeht, schafft die Basis für ein Angebot, das wirklich vergleichbar ist – und für eine Anlage, die das hält, was sie verspricht.

Eine gut vorbereitete Anfrage führt zu besseren Angeboten, realistischeren Zeitplänen und weniger Abstimmungsbedarf während der Umsetzung. Unsere Checkliste begleitet Sie dabei Schritt für Schritt – vom ersten Gedanken bis zur fertigen Anlage auf Ihrem Dach.

Wir freuen uns Sie zu beraten!
Michael Huber
Michael Huber
Geschäftsführender Gesellschafter

Michael Huber verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Gebäudetechnik. Nach seinem Einstieg als Monteur im Bereich Elektro- und Haustechnik sammelte er umfassendes Know-how in Planung, Projektleitung und Ausführung.

2014 gründete er die HME GmbH in Graz, die heute als Generalunternehmer für HKLS, Elektrotechnik, Gebäudeautomation, Photovoltaik und Sicherheitstechnik tätig ist. Sein Fokus liegt auf ganzheitlich integrierter Gebäudetechnik – von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

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